Charismata's Spirit

Wunderschöne Göttin Tara:
Manifestation des Mitgefühls und Göttin des Schutzes, der Erlösung und der Insipiration

Die Göttin Tara, deren Name im Sanskrit "Stern" bedeutet, symbolisiert im Buddhismus und in den indischen Religionen die Weiblichkeit, die Hingabe in Liebe und Mitgefühl, und ist als Maha-Tara - als Große Tara - die Schöpferin und Mutter aller Buddhas und Bodhisattvas.

Sie ist über den Hinduismus vom Buddhismus übernommen worden, und in beiden Religionen hochverehrt. Ihre populärsten Erscheinungsformen sind die friedliche, mütterliche "Weiße Tara", und die kämpferische, aktive "Grüne Tara". Beide sind Aspekte der Personifikation des allumfassenden Mitgefühls.

Tara bedeutet aber auch Retterin. Der Legende nach soll sie aus den vergossenen Tränen des Mitleids des allhelfenden Bodhisattva Avalokitesvara, die er über das Schicksal der leidenden Menschheit vergoss, entstanden sein. Seine Tränen waren so zahlreich, dass sie einen See bildeten, auf dem ein wunderschöner Lotus wuchs. Als sich die Blütenblätter öffneten, saß in ihrer Mitte die Göttin Tara, das schönste und reinste Wesen, das man je gesehen hat. Von da an begleitete sie Avalokitesvara, als dessen menschliche Inkarnation der Dalai Lama gilt, auf allen seinen Wegen. Sie hat sich dazu bereit erklärt, ihm bei seinem Erlösungswerk zum höchsten Wohle von Allem zu helfen.

Im Buddhismus und Hinduismus ist die weibliche Energie nämliche diejenige, die allem Kraft einhaucht und alles belebt. Erst dadurch kann es möglich werden, Potentiale in Wirklichkeit zu verwandeln und zu manifestieren.

Mit ihren vielen Augen schaut Tara barmherzig auf das Leid der Welt und erhört die Bitten der Hilfesuchenden. Ebenso vereinen die Erscheinungsformen der Tara in sich die Funktionen des Schützens und des Inspirierens.

Des Weiteren gilt Tara zudem als Göttin der Askese und Lehrerin der Weisheit, die aus den Verstrickungen der Welt des Samsara (des immerwährenden Zyklus des Seins) hinausführt und erlöst.


Gedanken zum Frühling
Die Kirschblüte, schlichte Schönheit mit großer Bedeutung

Der Kirschblüte, die sich im April mit ihrer üppigen und dennoch zarten Blütenpracht zeigt, kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Nicht nur ihre atemberaubende Schönheit lässt unsere Herzen höher schlagen. Es ist, als wüssten wir tief in unserem Innersten um ihre Botschaft, wenn ihr prächtiger Anblick uns berührt.

Die Kirschblüte bezeichnet das Ende des kargen Winters und der Kälte. Sie gilt als der schönste Frühlingsbote überhaupt. Im Gegensatz zu ihren roten Früchten, die den gesetzten Sommer symbolisieren, hat die zarte Kirschblüte, die nur bis zu vierzehn Tagen blüht, mit Aufbruch, Neubeginn, dem Leben an sich, aber auch mit Vergänglichkeit zu tun.

Sie erinnert uns daran, das Schöne und Schlichte zu wertschätzen, uns an dem was wir haben zu erfreuen und - ganz nach Vorbild der vielen Kirschblütenfeste - das uns geschenkte Leben zu feiern!


Shiva Nataraja - Shiva tanzt uns aus der Unwissenheit hinein ins Gleichgewicht ...

Shiva, was soviel wie "der Freundliche" oder "der Gnädige bedeutet", ist das Sinnbild der Gegensätze. Er ist gütig und unheilvoll, meditativ und ekstatisch, erschaffend und zerstörend ... Er repräsentiert das Geheimnis des Lebens, denn nur durch diese Gegensätze ist Leben möglich ...

Und Shiva ist ein Meister des Tanzes: Dann ist er Shiva Nataraja.

Rings um den tanzenden Shiva lodert ein Feuerkreis. Shiva tanzt jeden Abend. Sein Tanz dient dazu, die Leiden von Menschen und Tieren zu lindern.

Es heißt: Shiva tanzt in jedem Menschenherzen. Sein Tanz bedeutet so viel wie Herzschlag - "Chidamabaram" und versinnbildlicht den "Heiligen Raum des Herzens". Hier sollen Fröhlichkeit, Seligkeit und Bewusstheit vorherrschen. Shiva tanzt auf dem "Dämon der Unwissenheit".

Die Unwissenheit ist es, die uns aus unserem Gleichgewicht bringt und uns unbewusst sein lässt. Durch seinen Tanz erinnert Shiva die Menschen wieder an ihre Bewusstheit und führt sie zu sich selbst zurück. Denn sobald man sich selbst bewusst (selbstbewusst) wird, ist das Gleichgewicht wiederhergestellt, und der "Dämon der Unwissenheit" besiegt!

Auch hier wieder die Gegensätze: Geburt und Leben - Schöpfung, die zugleich Zerstörung ist. Das Geheimnis des Lebens eben ...

Fröhliche Karnevalstage wünscht das Charismata-Team allen Menschen, denn wir feiern Karneval in dem Bewusstsein, dass die Ausgelassenheit, das Tanzen, Singen und Bützen am Aschermittwoch wieder vorbei sind.

Gleichzeitig wird symbolisch der Winter verjagt, um dem Frühling Platz zu machen - Werden und Vergehen...

Erinnern wir uns: Es gibt immer einen Grund zum Feiern und zum Tanzen, Shiva Nataraja macht es uns vor, seien wir klug, seien wir ein bisschen wie Shiva ... 

weitere Texte von Jiota gibt es hier ...